OPEN SPACE der OMAS GEGEN RECHTS

Einladung

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Einladung Open Space 27.5.2018

 

Die Anmeldung bis spätestens 20.5. senden an:

orga@omasgegenrechts.com

Anmeldeformular:

Anmeldung Open Space

Lesung Susanne Scholl in Graz

Foto: © Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik, Graz,

Am 16.5.2018 reisen Monika Salzer und Susanne Scholl nach Graz.

Die Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik lädt zu einer Lesung ein:

SUSANNE SCHOLL
Lesung aus dem Roman »Wachtraum«

MONIKA SALZER
Vorstellung von „Omas gegen Rechts – Plattform für zivilgesellschaftlichen Protest“

MUSIK
ESQUISSE: Bernd Luef (vibraphon, percussion) und
Patrick Dunst (alt & sopranosax; flute; bassclarinet)

Mittwoch, 16. Mai 2018, 18.30 Uhr • Forum Stadtpark Salon • 8010 Graz
mit Büchertisch und Signierstunde. Einladung_SusanneScholl

Speed Dating mit Schüler*innen

Liebe OMAS! Thema PROTEST!!!
Wir suchen OMAS für das SchülerInnenprojekt „Speeddating“ im Dschungel Wien am 15. Mai 2018 von 9.30-12.30; jeweils eine OMA redet mit zwei Schülerinnen, von 10.00-11.00 und von 11.00 bis 12.00; Thema: „50 Jahre nach ´68. Von der Freiheit zur Sicherheit!? Was ist von ´68 geblieben?“ Welche Formen des Protests gibt es, wogegen protestieren die SchülerInnen, tun sie das überhaupt, wie machen sie das, wie ist das bei den „Omas“ / „Opas“, haben die das schon immer gemacht oder erst jetzt, was muss passieren, damit man auf die Straße geht usw. Jedes „Paar“ hat eine vereinbarte Gesprächszeit, dann wird gewechselt. Wir würden uns freuen, wenn wir Euch dafür gewinnen könnten!
Benötigt werden 25 „Omas“ und „Opas“ für eine ganze Schulklasse als Partner für Fragen. Damit wir dies 2 Schulklassen anbieten können, d.h. eine Stunde mit der einen und dann nochmals eine Stunde mit der zweiten Klasse wäre also der Zeitaufwand für die OMAS ca. von 09:30 (kurze Besprechung) bis 12:30 Uhr.
PN an Monika Salzer, Email: m.salzer@aon.at bitte, wir haben erst 5 OMAS!

Dschungel Wien
Theaterhaus für junges Publikum MuseumsQuartier Wien Museumsplatz 1, 1070 WienTageskassa MO – FR 16:00 – 18:00 sowie 1,5 Stunden vor Vorstellungsbeginn tickets@dschungelwien.at+43 1 522 07 20 20
DSCHUNGELWIEN.AT

 

OMAS Steiermark protestieren und laden Bürgermeister Nagel zu Gespräch ein

Foto von Sigrid Schönfelder

Offizieller Pressetext der OMAS GEGEN RECHTS Steiermark:

Steirische OMAS GEGEN RECHTS zu „15 Jahre Bürgermeister Nagl“

Seit kurzem gibt es die OMAS GEGEN RECHTS auch in Graz. Mit ihren typischen Hauben, die den Pussy Hats der Frauenbewegung gegen Trump nachempfunden sind, tauchen sie überall dort auf, wo Widerstand gegen eine rechtspopulistische Politik nötig ist. So auch beim großen Fest zum 15-jährigen Bürgermeister-Jubiläum von Siegfried Nagl am Donnerstag, 19. April, am Grazer Schlossberg. Dort überreichten sie ihm eine Einladung zum Gespräch, dazu Nadel und Wolle mit dem Hinweis auf die OMA-Hauben: „Opa Nagl, Sie müssen an Ihrer Einstellung arbeiten, damit diese Stadt in eine offene, friedvolle und freie Zukunft geht. Zum Wohle Ihrer und aller Kinder und Enkelkinder!“

Unsere Utopie ist eine freie, respektvolle und wertschätzende demokratische Gesellschaft, die von humanistischen Politikerinnen und Politikern vertreten wird. Die Entwicklung in Graz geht allerdings in eine andere Richtung.

Wir erleben mit Entsetzen, dass der nunmehr 15 Jahre amtierende Bürgermeister Nagl eine rechtsextreme Partei in die Stadtregierung holte und sich bestens mit ihr arrangiert. Die Verharmlosung rechtsextremen Gedankenguts und das Gift, das es in unsere Gesellschaft rinnen lässt versetzt uns in existenzielle Sorge. Die Rechte der Opposition und der Zivilgesellschaft werden eingeschränkt, der Sozialabbau hat begonnen und Regierungsmitglieder treten mit einer unsäglichen Geisteshaltung an die Öffentlichkeit. Hier nur einige Beispiele:

 Vizebürgermeister Mario Eustacchio hält eine Rede bei einem Kongress, deren Veranstalter als rechtsradikal unter Beobachtung stehen. In dieser Rede relativiert er nach eigenen Aussagen die Menschenrechte.
 Nach monatelangem Hinhalten wird durch einen dringlichen Antrag verhindert, dass Stadträtin Tina Wirnsberger wieder eine unabhängige Frauenbeauftragte einsetzt. Die Kosten der ÖVP/FPÖ-Variante der Frauenpolitik, abhängig und kompetenzlos, wird gegen den Willen der Stadträtin aus deren Budget abgedeckt.
 Bei den Verhandlungen mit dem Land über den Nahverkehr durfte die für den Verkehr zuständige und verantwortliche Stadträtin Elke Kahr nicht teilnehmen. Das ist eine Missachtung der Statuten der Stadt.
 Bei der Gedenkveranstaltung des Landes zum 11. März, dem Gedenktag zum Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland“, ist nicht ein/e Verantwortliche/r der Stadt vertreten. Diese debattieren nämlich derweil über Olympische Spiele.

Wir laden den Bürgermeister anlässlich seines Jubiläums zu einem ernsten Gespräch mit uns OMAS GEGEN RECHTS ein. Wir werden mit ihm über die Zukunft unserer Enkel in dieser Stadt sprechen. Denn wir wollen ihnen allen, diesen jungen Menschen, die Möglichkeit zu einem integren, gleichwertigen, liebevollen, beschützten Leben in einem förderlichen Umfeld geben.

Wir machen uns sichtbar. Wir beobachten und nehmen Stellung. Wir urteilen. Wir wachen über die politische Lage. Wir empfinden rechtsextremes Gedankengut als Gift für unsere Gesellschaft. Daher übernehmen wir sicht- und hörbare Verantwortung für die Zukunft der nächsten Generationen. Wir wissen, dass die liberale Demokratie einem massiven Angriff durch Rechtspopulisten und Rechtsextreme ausgesetzt ist. Wir leisten Widerstand.

Die OMAS GEGEN RECHTS.
https://www.omasgegenrechts.com/bundeslander/steiermark/

 

Tolle Veranstaltungen in der Steiermark

Foto von Sonja Lehner

Die OMAS GEGEN RECHTS in der Steiermark sind sehr aktiv und haben viele tolle Veranstaltungen anzukündigen:

Die regelmässigen Treffen der OMAS in der Steiermark, Jour Fixe, finden alle 14 Tage statt:

Jour Fixe (5), Dienstag, 24. April, 17 Uhr, Stadtschenke, Neutorgasse 22
Umbenennung problematischer Straßennamen in Graz – Ein Zeichen setzen!
Impulssreferat: Ao.Univ.-Prof. Drin Karin Schmidlechner-Lienhard, Mitglied der HistorikerInnen-Kommission.
Jour Fixe (6):
Dienstag, 8. Mai, 17-19 Uhr, Stadtschenke, Neutorgasse 22 . Achtung: in dieser Woche statt Donnerstag (Christi Himmelfahrt) am Dienstag!
Frühstück mit Monika Salzer und Susanne Scholl
Donnerstag, 17. Mai, StadtSchenke, Neutorgasse 22 (Uhrzeit folgt)
Jour Fixe (7): Dienstag, 22. Mai, 17-19 Uhr, StadtSchenke, Neutorgasse 22

sowie:

Lesung von Susanne Scholl
Zeit/Ort: Mittwoch, 16. Mai 2018, Forum Stadtpark (Uhrzeit folgt)

Frühstück mit Monika Salzer und Susanne Scholl
Donnerstag, 17. Mai, StadtSchenke, Neutorgasse 22 (Uhrzeit folgt)

OMA GEGEN RECHTS – Vernetzungstreffen in Wien, Sonntag, 27. Mai

weitere INFOS dazu auf der Seite der OMAS Steiermark

Darüber hinaus die externen Veranstaltungen:

„Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“
Symposion anläßlich der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen 1938
Zeit/Ort:
Donnerstag, 19. – Freitag, 20. April, Steierm. Landesbibliothek, Kalchbergg.2
Weitere Infos dazu: http://www.clio-graz.net/

„Verbrannt in der Übersetzung von…“
Zeit/Ort: Donnerstag, 26. April 2018, 19 Uhr, Ort: Hauptbibliothek Zanklhof, „Kernstockg.2“
Eintritt frei, keine Anmeldung notwendig
Lesung in Gedenken an die ÜbersetzerInnen und Übersetzer verbrannter Bücher von 1938
Einführung und Rahmung: Larisa Schippel (Wien), Lesung: Ninja Reichert (Graz)
Eine Kooperationsveranstaltung des Instituts für Translationswissenschaft, der Stadtbibliothek, des Centrums für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität und Clio.

Nazis&Goldmund: Poesie gegen Rechts!
Zeit/Ort: Samstag, 28.4.2018, 18 Uhr, Hauptraum, Saloon, Forum Stadtpark, Eintritt frei
Mit: Jörg Albrecht, Thomas Arzt, Sandra Gugi?, Thomas Köck, Gerhild Steinbuch, Gerhard Ruiss, Isolde Charim
Nazis&Goldmund versteht sich als vielköpfiges poetologisches Monstrum, das die Entwicklungen und Aktionen der Europäischen Rechten und ihrer internationalen Allianzen kritisch beobachtet, deren Erzähl- und Interventionsstrategien untersucht und attackiert. „Wir arbeiten mit Sprache, die wir auffinden, die unmerklich fallen gelassen wird, die aufdringlich durch Räume hallt. Sprache, die Spuren hinterläßt. Damit die Gegenwart nicht kommentarlos vorübergeht.“ Seit 2016 kratzt das Berliner und Wiener Kollektiv die „vergoldeten“ Begriffe der Neuen Rechten Schicht für Schicht ab. In Graz lesen die fünf Autor*innen aus ihrem neuen Projekt – einer Demontage des österreichischen Regierungsprogramms – und laden im Anschluss zum Ängst-Detox, einer kollektiven Meditation zum Loswerden von Phantomen und Monstern.
VeranstalterIn: Forum Stadtpark

Getrübte Badefreuden 1838: Die „Arisierung“ des Grazer Margaretenbades
Zeit/Ort: Donnerstag, 3. Mai 2018, 19 Uhr, Grätzeltreff, Wastlergasse 2 (Geidorf)
Vortrag: Univ.Prof.Dr. Gerald Lamprecht, Historiker und Maga Claudia Beiser, geb. Zerkowitz
Vor 90 Jahren wurde im Übergangsbereich zwischen dem Villengebiet Rosenberg und der gründerzeitlichen Stadt das Margaretenbad errichtet. Die vom jüdischen Architekten Eugen Székely entworfene Anlage entsprach dem neuen Körperbewusstsein in dieser Zeit: Licht, Luft, Sonne! Auftraggeber war die jüdische Familie Zerkowitz, die auch für die Namensnennung des Bades – Margarete war das französische Kindermädchen gewesen – sowie die Bauarbeiten zuständig war. Bereits 1937 wurde auf das Kassagebäude des Schwimmbads ein Anschlag durch Nazis verübt, ehe das Bad nach dem „Anschluss“ 1938 „arisiert“ wurde. Im Gedenken an die Ereignisse vor 80 Jahren, als Jüdinnen und Juden zudem der Eintritt in das Schwimmbad verboten wurde, erinnern wir gemeinsam mit der Grätzelinitiative Margaretenbad an die Geschichte dieser Schwimmanlage und die der Gründerfamilie.
VeranstalterIn: Grätzelinitiative Margaretenbad gemeinsam mit CLIO Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit

„Was will der Staat von der Schule?“
Zeit/Ort: 7. Mai bis Ende 2018, in den Arkadengängen des Landhauses Graz
Bildungseinrichtungen zwischen Faschismus und Demokratie
Ein Schulprojekt im Rahmen der Gedenkinitiative „Für eine lebendige Erinnerungskultur in der Steiermark“

Befreiung 1945 – Orte und Zeichen der Erinnerung
Zeit/Ort: Dienstag, 8. Mai, 18 Uhr, GrazMuseum, Sackstraße 18
Vortrag und Buchpräsentation anläßlich der Befreiung am 8. Mai 1945, mit Dr. Heimo Halbrainer, Historiker.
VeranstalterIn: Clio

1968 – Überlegungen zu Mythos und Realität
Zeit/Ort: Montag, 14. Mai, 18 Uhr, GrazMuseum, Sackstraße 18
Vortrag und Diskussion mit Karl Wimmler, Autor
Es gibt nicht viele Jahre in der Geschichte, über die so viel geschwätzt und phantasiert wird wie über das Jahr 1968. Leider nicht zuletzt auch unter und von anglichen Linken, fragwürdigen Sozialisten oder Kommunisten. Andererseits findet seit Jahren ein von rechter Seite betriebenes Rollback gegen vermeintliche „linke Meinungsvorherrschaft“ durch eine angebliche „68er Generation“ statt. – Was ist davon zu halten? Was passierte überhaupt in diesem Jahr? Und was ist heute der Rede wert?
Karl Wimmler versucht einen unorthodoxen Zugang zum Thema, auch zu den damaligen Vorgängen in Österreich.
VeranstalterIn: Clio 

Lesung von Susanne Scholl
Zeit/Ort: Mittwoch, 16. Mai 2018, Forum Stadtpark (Uhrzeit folgt)

„Schneller Fuß und Pfeilmädchen“
Zeit/Ort: 4.4. – 21.9.2018, Steirische Landesbibliothek, täglich 9 – 17 Uhr, Sa,So u. Feiertag geschlossen, in den Sommerferien 9 – 13 Uhr.
Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1918 und 1938
Im Rahmen einer Ausstellung zeigt die Steiermärkische Landesbibliothek anhand eigener Bestände, wie die Kinder- und Jugendliteratur von 1918 bis 1938 Bestandteil politischer Agitation wurde und auch wie Versuche, sie sich einzuverleiben, scheiterten. Der Überblick reicht von angepaßten Mädchenbüchern über die Helden in der Kolonialliteratur bis zu steirischen Lesebüchern dieser Zeit. 

Fliehen, schleppen, schleusen. Flucht und Fluchthilfe in der Steiermark
Zeit/Ort: Mittwoch, 23. Mai, 18 Uhr, GrazMuseum, Sackstraße 18
Buchpräsentation und Diskussion mit Dr. Heimo Halbrainer, Historiker und Ing. Wolfgang Feigl, Solartechniker und Volontär, Weiz
Eines der zentralen politischen Themen in Europa ist spätestens seit Sommer 2015 das des Schleppens bzw. das der Fluchthilfe. Was wir heute erleben, hat es aber im Kontext der Fluchtbewegungen des 20. Jahrhunderts immer schon gegeben. Bekannt sind dabei vor allem die Aktionen zur Rettung der von den Nationalsozialisten bedrohten Juden und Jüdinnen. Auch in der Zeit vor 1938 bzw. nach 1945 war das Thema der illegalen Grenzübertritte, des Schleusens und Schleppens von Bedeutung. So flohen etwas 1934 verfolgte Schutzbündler aus Österreich. Ebenfalls nach 1945 waren Fluchtbewegungen und das organisierte Schleusen von z.T. großen Bevölkerungsgruppen nicht vom Tisch. So organisierte etwa die jüdische Untergrundbewegung „Brichah“ die Auswanderung von jüdischen „Displaced Persons“ nach Palästina und die Durchwanderung durch die Steiermark. Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann eine Fluchtwelle aus den verschiedenen Ländern des Ostens und Südostens: Menschen aus Jugoslawien, Ungarn, der Tschechoslowakei usw. flohen teilweise mithilfe von Schlepper n nach Österreich.
Dieses Buch widmet sich dieser organisierten bzw. individuellen Fluchthilfen im 20. Jahrhundert in, aus und durch die Steiermark bzw. stellt einzelne Steirerinnen und Steirer als Fluchthelfer vor.
VeranstalterIn: Clio

Gegen die Zerschlagung der AUVA

Die Pläne der Bundesregierung zielen auf eine Zerschlagung der AUVA ab, eine ganz wichtige Einrichtung in der Gesundheitsversorgung und der Behandlung und Betreuung von Unfallopfern. Frau Barbara B., langjährige Mitarbeiterin bei der AUVA erklärt uns auf FB, wieviel alle Österreicher*innen  mit der AUVA zu tun haben oder wie wichtig diese für ihre Gesundheit und ihr Leben sein kann. AUVA Barbara B.  Die AUVA darf nicht kaputt gemacht werden!

Daher haben zahlreiche OMAS am Mittwoch letzter Woche und am Freitag 13.4. 2018 früh vor dem Meidlinger Unfallkrankenhaus und vor dem Gesundheitsministerium demonstriert! Ein toller Einsatz!

  

Der 2. Jour Fixe im Theater Hamakom

Fotos von: Eringard Kaufmann, Susanne Schlaffer, Monika Walzer, Evelyn Böhmer-Laufer

 

20 Minuten vor Beginn waren alle Sitzplätze  im Theater bereits belegt, alle anderen mussten stehen oder setzten sich auf den Boden, um dabei sein zu können. Monika Salzer begrüsste auf dem Podium Christian Kern, Doron Rabinovici und die Moderatorin Susanne Scholl zur Diskussion „Opposition-aber wie?“. Diese stellte als Einstieg die Frage, ob die SPÖ bereits die Umstellung auf die Oppositionsrolle bewältigt habe. Christian Kern meinte Ja, es sei aber zu bedenken, dass alle grossen Medien auf der Seite der neuen Regierung agierten, auch der ORF habe bereits starke Veränderungen vorgenommen bis auf Armin Wolf. Er, Kern, könne sich äussern so oft er kann, aber es wird nicht wahrgenommen. Er durchschaue sehr wohl die Strategie der Regierung, durch Scheindiskussion – siehe Kopftuch – oder vorgeschobene Problematisierungen von den Plänen der Regierung abzulenken. Doron Rabinovici wies darauf hin, dass es um weit Substantielleres gehe, nicht um einen blossen Wechsel auf andere Personen. Es zeige sich, dass die FPÖ sehr authentisch agiert, authentisch als rechtsextreme Partei, in ihrem Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, dass aber das offizielle Österreich so tue als wäre das nicht der Fall. Das sei der grosse Unterschied zum Jahr 2000. Es gehe um die Demokratie in unserem Land schlechthin, die Stück für Stück abgebaut wird. Das wurde auch von Beiträgen aus dem Publikum unterstrichen, nämlich die beinharte Vermischung von Exekutive und Judikative. Deutliches Beispiel sei die BVT Affäre, wo Polizeikräfte alle Rollen übernommen hätten und darüber hinaus gerade jene Einrichtungen, die den Rechtsextremismus beobachten und kontrollieren sollen, selbst kriminalisiert und ausser Funktion gesetzt wurden. Sehr vage blieb die Frage, wie jene Wähler*innen zurück gewonnen werden könnten, die jetzt rechts gewählt haben. Kern meinte, dass die Leute es schon bald merken werden, wie die sog. Reformen der Regierung sich in ihrem Geldbörsel auswirken werden. Da ging das Publikum und Doron Rabinovici nicht mit, das sei zu wenig. Was nicht wirklich Platz fand, sei es zu wenig Zeit oder der grosse Rahmen, war eine Diskussion, wie eine zukünftige Gesellschaft aussehen könnte, die die Menschenrechte und ihre Umsetzung hochhält, gleichzeitig aber auch auf die künftigen Herausforderungen eingeht, dazu realistische Konzepte, ja eine Vision entwickelt, der dann nicht nur die gegenwärtigen „Linkswähler“ folgen würden, sondern eine grössere Mehrheit der Menschen in Österreich.

Es gibt einen Video Mitschnitt des ersten Teils der Veranstaltung auf der FB-Seite von Christian Kern: LINK

 

 

 

Es ist was los bei den OMAS GEGEN RECHTS!

15.4.2018      Ein Abend für Tikaev

1040 Wien, Ehrbarsaal, Mühlgasse 30, 19:00 Uhr

Daniel Landau veranstaltet im Namen aller Unterstützer_innen der Familie Tikaev ein Konzert  „Ein Abend für Tiakev!“ – ein Konzert für die tschetschenisch-österreichische Freundschaft

Am 23.1. wurden Roman, Gulzara, Arina, Amirkhan, Alikhan und Amina Tikaev nach über 6 Jahren in Österreich in die Russische Föderation abgeschoben.

Sie galten als besonders integriert, der Vater Roman hatte bereits ein Jobangebot, die Kinder gingen seit Jahren in Wien zur Schule, konnten kaum mehr russisch oder tschetschenisch – aber akzentfrei deutsch.

Wir, Unterstützerinnen und Unterstützer, wollen unseren tschetschenischen Freunden finanziell weiterhelfen. Vor Ort für ihr Überleben – und in Österreich für ihre Anwaltskosten. Wir geben im Namen der Familie nicht auf, wir beantragen unverändert ihr humanitäres Bleiberecht, wir erheben Einspruch!

Für beides brauchen wir eure Hilfe. Deswegen veranstalten wir am 15. April diesen Konzertabend im wunderschönen Ehrbarsaal. Junge Künstlerinnen und Künstler werden uns miteinander verbinden, die wunderbare Susanne Scholl etwas lesen. Alle stellen ihre Zeit, ihre Kunst, dafür kostenfrei zur Verfügung. Für unsere Freunde Tikaev – wie für die tschetscheinisch-österreichische Freundschaft. Denn Ankommen wie Integration braucht diese Art von Brücken.

-> hier der Link, unter dem man jetzt schon direkt Karten kaufen kann! Karten kaufen

zusätzlich kann man auch einfach nur spenden (gerne natürlich auch beides 😊), denn wir wollen gerne einige tschetschenische Frauen ins Konzert einladen!

Konto, von Ilse Schindler für Tikaev eingerichtet, via hier:

BIC: RLNWATWW367, IBAN: AT 92 3236 7000 3891 2119, lautend auf TIKAEV


18.4.2018      Kabaret Jenny Simanowitz

Who’s Afraid of the Jewish Mother?

von und mit Jenny Simanowitz

im Cafe Korb, 1010 Wien, Brandstätte 9, 20:00 – 23:00 Uhr

EINTRITT:
€ 17,00 (ermäßigt: € 12,00)

RESERVIERUNG & INFO:
Mail: office@happybusiness.at
Tel.: +43 664 475 0055
Web: www.happybusiness.at

Eintrittsgeld bekommen die OMAS als Spende


5.5.2018       KZ Ebensee,

Am 6. Mai 1945 wurde das Konzentrationslager Ebensee von der 3. Cavalary der US Armee befreit. Rund 15.000 Menschen aus zahlreichen europäischen Ländern erlangten ihre Freiheit und menschliche Würde wieder. Für etwa 8.500 Männer kamen die US- Truppen zu spät, sie verloren im „Arbeitslager Zement“ ihr Leben. Alljährlich wird an die Befreiung im Zuge der Internationalen Gedenkfeier gedacht, bei der auch noch manche Zeitzeugen anwesend sind.

Veranstalter: Zeitgeschichtemuseum Ebensee

4802 Ebensee

Beginn: 10:30 Uhr

Susanne Scholl hält den Festvortrag, gemeinsamer Auftritt?


6.5.2018:      Volkstheater „Wir spielen für Frauen“

Benefizveranstaltung von Reporter ohne Grenzen.
19:30 Uhr
mit Marwan Abado, Mercedes Echerer, Paul Gulda & Agnes Palmisano, Franz Koglmann & Peter Herbert, Ferhan & Ferzan Önder, Elisabeth Orth, YASMO, für Frauen und Kinder verfolgter und inhaftierter Journalisten

16.5./17.5.: Besuch  von Monika Salzer und Susanne Scholl bei den OMAS in Graz


26.5.: Menschenkette 20.000 Frauen


27.5.: OPEN SPACE der OMAS


Juni: OMA RAVE geplant


Wir könnten als OMAS Karten bestellen für die OMAS, die kein Geld haben, aber gerne die Veranstaltungen besuchen würden, und die Kosten übernehmen! Bitte Email an m.salzer@aon.at



Unter Bemerkenswertes findet ihr Kurse an Volkshochschulen in Wien zum Thema Rechtspopulismus und Hasspostings im Netz


Projekt „Dschungel Wien“

OMAS GEGEN RECHTS zur Teilnahme gesucht!!!

Schwerpunkt zum Thema „50 Jahre nach ´68. Von der Freiheit zur Sicherheit!? Was ist von ´68 geblieben?“ mit Performances, Workshops, Diskussionen, Aktionen, Party usw. Wir fänden es spannend, „Omas gegen rechts“ in Kontakt mit SchülerInnen zu bringen und in einem Format ähnlich einem speeddatings zu bilateralen Gesprächen einzuladen: jeweils eine „Oma“ bzw. ein „Opa“ sitzt einem Schüler / einer Schülerin gegenüber, das Thema ist „Protest“. Welche Formen gibt es, wogegen protestieren die SchülerInnen, tun sie das überhaupt, wie machen sie das, wie ist das bei den „Omas“ / „Opas“, haben die das schon immer gemacht oder erst jetzt, was muss passieren, damit man auf die Straße geht usw. Jedes „Paar“ hat eine vereinbarte Gesprächszeit, dann wird gewechselt. Wir würden uns freuen, wenn wir Euch dafür gewinnen könnten!

Termin ist Dienstag 15. Mai 10:00 Uhr im Dschungel Wien, Bühne 1.

Benötigt werden 25  „Omas“ und „Opas“ für eine ganze Schulklasse als Partner für Fragen.  Damit wir dies 2 Schulklassen anbieten können, d.h. eine Stunde mit der einen und dann nochmals eine Stunde mit der zweiten Klasse wäre also der Zeitaufwand für die OMAS  ca. von 09:30 (kurze Besprechung) bis 12:30 Uhr.

Kontaktpersonen: Corinne Eckenstein und Marianne Artmann

Marianne Artmann
Dramaturgie & Assistenz der künstlerischen Leitung
M +43 676 340 61 04 | T +43 1 522 07 20-12
m.artmann@dschungelwien.at
MQ | Museumsplatz 1 | A-1070 Wien
www.dschungelwien.at

DSCHUNGEL WIEN – Theaterhaus für junges Publikum Ges.m.b.H
Fon: +43.1.522 07 20-19
Fax: +43.1.522 07 20-30
E-Mail: office@dschungelwien.at

Bitte die Zusagen direkt an Marianne Artmann richten oder an Maria Moritz via Homepage (maria.moritz@chello.at), DANKE!

Jour Fixe der OMAS GEGEN RECHTS am 8.4.2018

Erinnerung:

Am Sonntag 8. April 2018  um 18:00 Uhr findet der 2. Jour Fixe der OMAS in Wien statt.

Ort: Theater Hamakom, Nestroyplatz 1, 1020 Wien, U1 Station Nestroyplatz

Wir erwarten SPÖ-Clubobmann Christian Kern und den Schriftsteller Doron Rabinovici zum Thema „Opposition – wie?“ Es geht um die Frage, was die einzige große parlamentarische Oppositionspartei tun kann und muss, um dem schleichenden rechtsextremen Umbau des Staates etwas entgegenzusetzen. Begrüßung: Monika Salzer, Moderation: Susanne Scholl

Keine Anmeldung nötig!

Freie Platzwahl, daher früh oder sehr rechtzeitig kommen!

 

Problematische Strassennamen thematisieren

Die OMAS GEGEN RECHTS in der Steiermark laden ein zu ihrem 5. Jour Fixe

am 24. April 2018 um 17:00 Uhr in der Stadtschenke

Thema sind die problematischen Strassennamen in Graz.

  • 5. Jour Fixe der OMAS GEGEN RECHTS Steiermark

Zur Erinnerung – 24. April 2018 um 17:00 Uhr in der Stadtschenke in Graz

Umbenennung problematischer Straßennamen in Graz – Ein Zeichen setzen!

Impulsreferat: Ao.Univ.-Prof. Drin Karin Schmidlechner-Lienhart, Mitglied der HistorikerInnen-Kommission

Mehr dazu: Strassennamen Graz

Auch OMAS aus anderen Bundesländern sind herzlich eingeladen!