Not In Our Name!

Der OMA Welttag der Flüchtlinge 20.6.2018

Am 20.6.2018, am Welttag der Flüchtlinge fanden grosse Kundgebungen und ein grosse DEMO in Wien statt, an der die OMAS GEGEN RECHTS sehr prominent teilgenommen haben. Programmablauf war: Kundgebung am Sammelplatz beim Hauptbahnhof, Reden von Susanne Scholl und Erich Fenninger und eine Flashmob-Aktion initiiert und geleitet von Caroline Koczan. Die gefährliche Situation in Afghanistan wurde dargestellt, zu jedem Datum eines Terroranschlages in Kabul und der Nennung der Zahl der Toten und Verletzten legten sich ein paar OMAS auf den Boden. Eine sehr eindrückliche Aktion, die auch von vielen vor Ort und von anderen Organisationen sehr gelobt wurde!  Dann ein kilometerlanger Demonstrationszug vom Hauptbahnhof über die Favoritenstrasse bis zum Karlsplatz. Bei der Kreuzung mit der Belvederegasse eine Unterbrechung und Kundgebung mit Protest gegen die Vorgangsweise der Regierung zu Abschiebungen vor allem in das brandgefährliche Afghanistan. Die Regierung hielt nämlich in der Belvederegasse, im Palais Schönburg das Sommerfest desBundeskanzlers ab. Der DEMO-Zug konnte nicht in die Belvederegasse einbiegen, er wurde von Polizeiabsperrungen gehindert, sogar ein Wasserwerfer war gegen die friedlichen Demonstranten aufgestellt! Allerdings durfte, gestattet vom Einsatzleiter der Polizei, eine kleine Abordnung von 30 (!) Leuten, einige OMAS waren auch dabei, bis zum Palais vordringen und konnten dort ihre Botschaft anbringen und haben ein paar eintreffende Gäste „behindert“ oder „gestört“. nach lauten Protesten bei der Belvederegasse setzte der Zug seinen Weg bis zum Karlsplatz fort, wo eine verkürzte Abschlusskundgebung abgehalten wurde.

Dazu noch viele Fotos mit Dank an: Michaela Moser, Franz Witzmann, Barbara Burian-Langegger, Petra Koch, Monika Salzer, Maria Moritz

oder den  gesamten Fotostream ansehen:  FLICKR

 

Abendkonzert am Kahlenberg

Es war ein wunderbar lauer Abend am Kahlenberg. Fantastische Aussicht auf Wien, auf die Berge des Wienerwaldes und dazu Klaviermusik von höchster Kunst. Unsere Oma, die Komponistin Fanya Palikruschewa de Stella, spielte fast eine Stunde lang auf dem Open Piano zugunsten von Musikprojekten für Flüchtlinge. Fanya Palikruschewa de Stella`s Kompositionen haben eine besondere Atmosphäre der Innigkeit bewirkt. Sie sagte auch, dass das Gefühl am wichtigsten sei. Etwa 10 OMAS hatten sich ebenfalls am Kahlenberg versammelt und am Ende der Darbietung von Fanya sangen wir gemeinsam das Oma-Lied, Caroline Koczan machte die Vorstellung mit ihrem Gesang perfekt. Wiener*innen und zahlreiche Touristen waren begeistert, sie erzwangen eine Zugabe und liessen sich danach mit OMA-Sticker fotografieren. Danke an alle für diesen wunderschönen Abend!

  

  

Ein kurzes Video zum Hineinhören:  IMG_0924.MOV

  

 

OMA NEWS

Foto: SN, Hessenberger

Monika Salzer wurde für einen langen Artikel in den Salzburger Nachrichten interviewt. Der Link zum Artikel ist HIER

Am Vorabend des Weltflüchtlingstages gibt es eine besondere Veranstaltung am Kahlenberg in Wien.

OPEN PIANO FOR REFUGEES

mit Fanya Palikruschewa de Stella

Veranstaltung für OMAS GEGEN RECHTS

· Gastgeber: Monika Salzer
Heute Abend um 19:00 Uhr auf dem Kahlenberg.
erreichbar mit dem Bus 38A von Heiligenstadt und von Grinzing bei der Endstelle der Linie 38.

Weltflüchtlingstag – DEMO am Mittwoch 20.Juni 2018 um 18:00 Uhr

Treffpunkt beim Hauptbahnhof, Sonnwendgasse- 10.Bezirk-Seite

Also kommt bitte zahlreich, nehmt Regenschirme mit als Zeichen des Schutzes von Menschen und Pfeiferln oder ähnliches um Lärm machen zu können. Weitere details und das Programm findet ihr HIER

 

Welttag der Flüchtlinge 20.Juni

OMAS GEGEN RECHTS beteiligt sich an der DEMO gegen die Abschiebepraxis der Regierung am Mittwoch 20.Juni 2018.

Treffpunkt ist um 18:00 Uhr am Hauptbahnhof in Wien, 10. Bezirk Seite (Hinterseite bei der Sonnwendgasse). Der Demonstrationszug wird durch den 4. Bezirk gehen, beim Palais Schönburg halt machen, wo der Bundeskanzler sein Sommerfest abhält. Die Schlussveranstaltung wird um ca. 19:45 am Karlsplatz sein.

Protest am Weltflüchtlingstag! Bring einen Regenschirm mit als Symbol des Schutzes für geflüchtete Menschen ☂☂
 
Unter dem Motto „Ein Europa, das schützt“ übernimmt Österreich den Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft. ÖVP und FPÖ meinen damit, den Ausbau der „Festung Europa“. Sie nehmen damit das Sterben auf den Fluchtrouten in Kauf. Wir, die Plattform für eine menschliche Asylpolitik, wollen aber ein Europa, das Menschenleben schützt.
 
Täglich erhalten unsere Freundinnen und Freunde negative Asylbescheide. Dabei werden Asylgründe missachtet und Menschrechte systematisch verletzt. Das bedeutet für die Betroffenen, dass sie auch in Österreich ein Leben in Angst führen müssen. Schutzsuchende werden in Krisen- und Kriegsgebiete abgeschoben und sind dort in akuter Lebensgefahr. Die Berichte von abgeschobenen Asylsuchenden, die getötet wurden, häufen sich.
 
„Es ist Zeit“ – bedeutet für die Regierung, dass künftig auf EU-Gebiet keine Asylanträge mehr gestellt werden können. Wir meinen, „Es ist Zeit“ für ein Asylrecht, das diesen Namen verdient, und für ein Ende von Abschiebungen in Kriegsgebiete.
 
Die Plattform für eine menschliche Asylpolitik – ein Zusammenschluss aus solidarischen Menschen, Zivilgesellschaft, NGOs und politischen Organisationen – ladet euch deshalb am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag ein, mit uns gemeinsam auf die Straße zu gehen.
 
Asylrecht verteidigen und Abschiebungen in Krisenländer verhindern bedeutet Schutz von Menschleben!

Noch mehr Medien aufmerksam auf die OMAS

Auch gestern abends waren ARD und Reuters beim OMA RAVE in Wien anwesend. Heute morgen erreichte uns ein Foto aus Bremen, der Weser Kurier hat einen grossen Beitrag über die OMAS GEGEN RECHTS mit Foto gebracht.

Wir freuen uns über die Medienpräsenz und darüber, dass immer mehr OMAS zu uns stoßen, auch in Deutschland. Das Wichtigste aber ist unsere gemeinsame und sichtbare Präsenz bei den Veranstaltungen der OMAS!

HIER der Artikel im Weser Kurier 

OMA RAVE 2018

Fotos von Maria Moritz

Bei angenehmen Temperaturen, in historischer Umgebung zwischen den beiden grossen Museen, unter den Augen der Kaiserin Maria Theresia fand der erste OMA Rave statt.

Viele OMAS waren es nicht, aber sehr tanzfreudige. Auch die Medienpräsenz war gross und rund um die Tanzfläche ergaben sich viele gute Gespräche. Monika Salzer und Susanne Scholl hielten Ansprachen zur derzeitigen Situation in unserem Land, wie sehr vor allem Frauen und Alleinerziehende durch den 12 Stunden-Tag und die Kürzung von Mitteln für Kinderbetreuung, Frauen- und Familienorganisationen, die Unterstützung für diese Gruppen, vor allem aber auch die Verweigerung des Familienbonus für Wenigverdiener*innen und die Kürzung der Mindestsicherung viel, viel mehr Familien und Kinder in die Armut treiben wird. Schade, dass wir nur ein kleines Grüppchen waren. Diese Kürzungen sollten viel mehr Menschen zu Protest und zum Aufstehen motivieren!

 

 

 

 

 

 

OMA RAVE

Einladung zum 1. OMA RAVE

Mit der Musik unserer Jugend!
Und als Belohnung für das halbe Jahr OMAS!
Und mit politischen Reden!

Freitag 15. Juni 2018 ab 18:00 Uhr

in Wien, am Maria Theresen Platz,

Ringstrasse zwischen den Museen beim

Maria Theresien Denkmal

 

 

Aufstehen und Singen – für freie Medien

Die bessere Medienenquete gestern in Wien war ein toller Erfolg und ein lebendiges Zeichen für freie und unabhängige Medien in Österreich! Ein deutlicher Protest gegen die Vereinnahmung von Presse, Rundfunk und Fernsehen durch die Regierungsparteien und gegen das Aufkommen von Druck auf Journalisten, ja sogar Drohungen gegen kritische Meinungsäusserungen.

Hier die Rede von Monika Salzer Medienenquete 6.6.

Die OMAS GEGEN RECHTS waren wieder einmal die Stars des Abend, Monika Salzers Rede hat es so richtig getroffen, die Moderation durch Willi Resetarits pointiert und wies auch auf die wichtige Rolle einer freien Kunstszene hin.

Das waren die neuen Strophen extra getextet für die Veranstaltung: OMA-LIed 6.6.2018

Achtsam sein und wachsam sein!

Mit Dank für viele Fotos von Ricki Merkl und Terezija Stoisits

 

Erinnerung – die bessere Medienenquete

Morgen abends, Mittwoch 6.6.2018 ab 18:00 Uhr am Karlsplatz in Wien bei der Bühne treffen sich die OMAS GEGEN RECHTS!

Vor der offiziellen Medienenquete der Regierung, die von Qualitätsmedien bereits seit gestern als „Potemkinsches Dorf“ bezeichnet wird, versammeln sich morgen abends zahlreiche Organisationen, u.a. auch die Initiative zur Rettung eines unabhängigen ORF, Wir für den ORF,  http://www.wirfuerdenorf.at/die-offentliche-bessere-medienenquete/, um aufzuzeigen, welche Folgen eine Gleichschaltung der Medien durch die Regierung hätte.

Monika Salzer von den OMAS wird sprechen und Caroline Koczan einen Auftritt der singenden OMAS leiten.

Bitte zahlreich kommen mit Haube und/oder Button und viel, viel Stimme!

Es gibt auf der Homepage neue Texte zum OMA-Lied, eigens für die Medienenquete getextet: OMA-Lied Alle Strophen

Bitte runterladen, ausdrucken und mitnehmen, Danke!

Olga Flor und die Emotion in der Politik

Foto: Monika Salzer

Olga Flor sprach auf Einladung von Susanne Scholl über ihr neues Buch „Politik der Emotion“ gestern im Café Tachles in Wien. Ein feines kleines Treffen, das viel über die Emotionen der Zuhörer aber auch über die Rezeptionsgewohnheiten der Menschen heute aussagte.

In der verwirrenden Menge von Informationen nehmen wir vor allem das wahr, was in hoher Konzentration, mit Emotion und eventuell einem Bild mit Bezug zur Emotion, einem sog. Meme präsentiert wird. Die Fakten dazu werden mit Absicht oder aus Zeitmangel ( sog. „Twitter-Zeit“) weggelassen. Das Nachdenken über und Hinterfragen von ist heute nicht gefragt. Wie kleine oder grössere Wasserbomben knallen uns die Tweets vor die Füsse oder lassen wir uns damit beschiessen.

Olga Flor hat uns mit ihren Leseproben aus dem Buch diese Mechanismen sehr deutlich gemacht, aber auch wie sehr der Erfolg der Omas mit dieser Art Kommunikation zusammen hängt.

Denken wir nur an die immer wieder eskalierenden Emotionen in den Diskussionen auf FB, die OMA-Hauben als Meme, die Twitter-Auftritte der OMAS, die grossen Eindrücke, die unser OMA-Lied bei öffentlichen Auftritten macht. Um Eindruck zu machen, da machen wir sehr viel richtig. Um die Werthaltungen der vielen Türkis-Blauwähler*innen zu verändern, da müssen wir noch daran arbeiten. Das Gespräch suchen, mit den Leuten reden, das ist auch Olga Flor´s Tenor!

Daher sollten wir unsere Strategien genau hinterfragen, uns auf diese Rezeptionsart einstellen aber auch die gegnerischen Versuche die Menschen zu vereinnahmen und „emotional blind “ zu machen, durchschauen und Gegenstrategien entwickeln.

Sehr spannendes Buch in sehr schöner, literarischer Sprache, die unsere Cyberwelt und unsere verformte Emotionalwelt punktgenau darstellt.

Bestellungen nimmt Susanne Scholl entgegen – per PN auf Facebook – einfach Anzahl der Bücher bekannt geben.

Wer nicht auf Facebook ist, kann die Bestellung mittels Kontaktformular auf der Homepage an uns weiterleiten.

Olga Flor, Politik der Emotion, Residenzverlag, ISBN: 9783701734238 oder direkt bestellen: LINK