OMAS GEGEN RECHTS bei der VIENNA ART WEEK 2018

Bei der Vienna Art Week 2018 im November im Museumsquartier in Wien haben die OMAS GEGEN RECHTS eine Woche lang ein vielfältiges Programm vorbereitet, das den Titel trägt: „Widerstand im Paradies“.

Es gibt Workshops mit Schüler*innen, kreative Treffen im OMA-Café, einen Umzug im öffentlichen Raum mit „Katzenmusik und Keppelchor“, Abendveranstaltungen mit Lesungen, Musik, Theater und einem Jour Fixe mit dem Kabarettisten Florian Scheuba. Das Programm haben Caroline Koczan, Monika Salzer und

Die Veranstaltungen finden im Museumsquartier in Wien statt. Die Veranstalter der Vienna Art Week haben uns Räume zur Verfügung gestellt. Der Eintritt ist frei aber es wird um eine Spende gebeten.

Um euch Lust auf dieses tolle Programm zu machen, hier der Pressetext verfasst von Barbara Klein:

Zu Gast bei der Vienna Art Week im Museumsquartier „Promising Paradise“

OMAS GEGEN RECHTS – „Widerstand im Paradies“

19.11.-25.11.2018, 14.00-22.00 im Museumsquartier, Raum D/Q21, 1070 Wien.

Die Omas nehmen sich kein Blatt vor den Mund! Ein Feigenblatt erst recht nicht. Antisemitismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Faschismus bringen die Omas zum Aufschreien.

Mo, 19.11., 14:00, MQ, ab Eingang Mariahilferstraße
Es wird ein Zeter und ein Mordio sein! Jaulen und Blöken, Quäken und  Röhren, Brüllen und Plärren erschüttert das Museumsquartier in den Grundfesten.  Die Omas pfeifen auf Dezenz! Alles, was nervt an der aktuellen Politik wird ausgespuckt, bejault, bemault, bequengelt, beschuldigt, beklagt, bezichtigt. Regierungsmitglieder werden aus ihren Löchern kriechen und um Gnade winseln. Vergebens. Katzenmusik & Keppelchor – Ohrenschmaus und Klartext! Die Omas brüllen, was Sache ist.

15:00 – 16:30, Raum D/Q21
Im Anschluss wird im OMA Cafe nach Luft geschnappt. Blutdruckmessungen werden nahegelegt. Erlangen die Omas ihre Fassung wieder, erzählen sie aus ihrem Leben. Wobei ein Rückfall in den Keppelchor nicht auszuschließen ist. Moderation: Monika Salzer

Di, 20.11., 09:00 – 14:00, Raum D/Q21
Die SchülerInnen der NMS Schopenhauerstraße, 1180 Wien, sind noch jung und optimistisch, haben mehr Zeit und sind nicht so wütend. Sie arbeiten zum Thema „Demokratie und Widerstand“. Ein Workshop lässt sie Staaten gründen, Hymnen komponieren, Wahlen abhalten und gemeinsam Probleme lösen. Abschluss wird ein Flashmob mit den SchülerInnen im Museumsquartier sein unter dem Titel: „Tanz die Demokratie“. Leitung: Gerda Reissner, Caroline Koczan, Jenny Simanowitz

Mi, 21.11., 15:00 – 16:30, Raum D/Q21
ZARA steht für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit und kommt zu Besuch ins OMA Cafe. Laufende Projekte werden vorgestellt, Fragen und Diskussion werden begrüßt. Kuchen und Kaffee verstehen sich von selbst, wenn die OMAS nicht backen, wer dann?  Mit Anna Schreilechner und Cäcilie Kappel von ZARA. Moderation: Monika Salzer

Do, 22.11., 10:00 – 12:00, Raum D/Q21
Die SchülerInnen der NMS Schopenhauergasse, 1180 Wien haben ihre Omas oder „Leihomas“ gebeten: „Oma, bitte erzähl mal!“. Im Café  haben sie Interviews mit Omas geführt. Die Ergebnisse werden per Video präsentiert. Aber auch live werden die SchülerInnen die OMAS GEGEN RECHTS über ihre Vorstellung von einem „Paradies auf Erden“ befragen. Storytelling von Heroinnen des Alltags.
Moderation: Gerda Reissner, Caroline Koczan

Fr, 23.11., 15:00 – 16:30, Raum D/Q21
Five o´clock heißt das dritte OMA Cafe, obwohl es schon um 15:00 beginnt. KünstlerInnen werden anwesend sein und die OMAS GEGEN RECHTS beim Gedankenaustausch zu künftigen Aktionen im öffentlichen Raum porträtieren oder karikieren. Die fertigen Werke werden danach im Raum D/Q21 ausgestellt. Moderation: Monika Salzer

Die Abendprogramme holen auch noch die letzten Stubenhocker und – Innen hinter dem Ofen hervor:

Do, 22.11., 20:00, Raum D/Q21
In „Who´s afraid of a Jewish Mother?“ verarbeitet Jenny Simanowitz gemeinsam mit der Sängerin Margaret Carter das Leben als jüdische Frau im Rollenkonflikt zwischen Witzfigur, Heldin und Projektionen einer männerdominierten Gesellschaft.
Eintritt: Freie Spenden

Fr, 23.11., 19:30, Raum D/Q21
Susanne Scholl liest aus ihrem Buch „Wachtraum“ mit Live-Musik , die um Susanne Scholls persönlichen Roman über starke Frauen und den Kampf um ein Leben nach dem Überleben, den musikalischen Rahmen spannt.
Eintritt: Freie Spenden

Sa, 24.11., 19:30, Raum D/Q21
„ProtestNoten an die Regierung“ lässt aufhorchen! Protest und Widerstand im Lied haben eine lange Geschichte. Mit einem musikalischen Aufruhr und Protestnoten von 1848 bis 2018, wollen die Künstlerinnen der OMAS GEGEN RECHTS dem Publikum Mut machen und Widerstand erklingen lassen: mit Widerstandsliedern, Chansons, Balladen oder Couplets, humorvoll wie ermutigend, kämpferisch wie tröstend. Die Lieder geben Kraft, machen Mut und werden gelegentlich auch zu Hymnen. Auf aktuelle Strophen dürfen wir gespannt sein!
Mit:
Jenny Simanowitz, Klavier, Rezitation, Margaret Carter, Gesang
Martina Cizek, Saxophon, Querflöte, Gertrude Kisser, Akkordeon
Caroline Koczan, Gesang, Rezitation
Moderation: Monika Salzer
Eintritt: Freie Spenden

So, 25.11., 20:00, Raum D/Q21
Einen würdigen Abschluss des Widerstands im Paradies der Vienna Art Week bildet Autor und Kabarettist Florian Scheuba, dafür bekannt, sich kein Blatt vorzunehmen und schon gar nicht vor den Mund. Moderation: Susanne Scholl
Eintritt: Freie Spenden

Rückfragen an: office@omasgegenrechts.com
Caroline Koczan
Monika Salzer
Susanne Scholl
Maria Moritz info@omasgegenrechts.com
eSel esel@esel.at

Impressum:  Für den Inhalt verantwortlich  Caroline Koczan, Barbara Klein für Pressetext

Vienna Art Week 2018: https://2018.viennaartweek.at/de/

Zum Downloaden:

Pressetext5 Widerstand im Paradies Vienna Art Week_bk2

FlyerArtWeek 5

Herbstprogramm 5-2018

So beginnt die Hochzeit des Faschismus

Hier die Rede von Monika Salzer 

 „wiederdonnerstag“ 

4.10.2018, am Ballhausplatz in Wien

„Da seid ihr ja wieder alle und wir sind nun auch noch da. Liebe junge Menschen, Eure Zukunft liegt uns am Herzen.

Eure Träume, Pläne, Wünsche, wir stehen auf Eurer Seite.

Wir, die OMAS GEGEN RECHTS, haben uns einen Platz genommen im Widerstand gegen rechts, sind aufgestanden aus den mehr oder weniger bequemen Sitzgelegenheiten. Denn es brennt der Hut.

Der Krieg liegt in den Worten, in den Taten, im Mittelmeer, dort besonders zeigt er uns sein hässlichstes Gesicht. Halb Europa führt Krieg gegen die Armut, gegen die Menschenrechte, gegen das Recht zu leben.
Wieder Donnerstag, das bedeutet viel. Noch ist es uns erlaubt, den öffentlichen Platz zu besetzen und laut zu rufen, was wir denken.
Doch wo sollen wir anfangen? Und wie Euch den Rücken stärken, Euch Mut machen, Euch zeigen, dass wir gemeinsam das andere Österreich sind.
Unsere Eltern haben dieses Land völlig traumatisiert wiedererstehen lassen, mehr oder weniger großartig, aber immerhin mit einer funktionierenden parlamentarischen Demokratie.
Sie ist nun in Gefahr, durch unsere Bundesregierung in Gefahr, durch faschistische Kräfte in Gefahr, durch sogenannte christliche Werte in Gefahr, durch die Phantasie in Gefahr, dass eine gelenkte Demokratie oder dann auch ein totalitärer Staat besser sei als eine parlamentarische Demokratie.
Die Hälfte der Jugend hat in Europa nichts mehr zu arbeiten, die Hälfte sehnt sich nach einem starken Mann. So beginnt die Hochzeit des Faschismus.
Herr Kurz geht in diesem unserem Land aus und ein, als ob er nicht dazugehören würde. Er spricht nicht, er setzt sich nicht auseinander, er zeigt keinen Weg auf. Er hat keine Persönlichkeit, der wir gegenüber stehen könnten, und rennt vor drei Frauen mit Dirndl davon, die ja nur die Schande dieser Regierung aufgemalt haben.
60 Stunden sollen wir arbeiten? Es sind nicht einmal die Kickls, die dieses Land in den Abgrund fahren wollen, denn die werden schon kreuzweise „gefaltert“. Es ist ein junger unerfahrener visionsloser schweigender Mann mit einem besonderen Faible für Papa Putin, und es ist seine Schweigepartei. Die Staatstragerei der ÖVP ist vorbei, nun kommt ein neuer Austrofaschismus daher.
Wir OMAS GEGEN RECHTS wollen Euch und uns Mut machen, dem allen entgegentreten zu können. Gemeinsam als große Plattform gegen den Faschismus schaffen wir das! Die Mehrheit steht auf unserer Seite!“

Hier zum PDF-Download: Rede 04102018

OMAS SALZBURG – OFFENER BRIEF

Foto: SOS Mitmensch

Salzburg Offener Brief zu AsylwerberInnen in Lehre

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler!

OMAS GEGEN RECHTS sind lebens- und welterfahren. Wir treten ein für Respekt und Toleranz und glauben fest daran, dass das Zusammenleben gelingen kann.

Daher wenden wir uns an Sie, denn die Bundesregierung hat eine Reihe von Initiativen in der Frage der von Abschiebung bedrohten AsylwerberInnen in Lehre angekündigt.

Wir unterstützen die Forderungen der überparteilichen Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“ an die Bundesregierung mit diesem Schreiben:

Die verbindliche Einhaltung der Zusage, dass es zu keiner Abschiebung von Lehrlingen während der Lehrzeit kommt – auch bei Negativbescheiden. Für diese Zusage braucht es eine klare Vorgangsweise zur Absicherung, die den Betroffenen tatsächlich Sicherheit für die Dauer ihrer Ausbildung bringt.
Die Einberufung einer Gesprächsrunde mit den FachexpertInnen von AMS und WKO sowie der Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“ zur gemeinsamen Erarbeitung der angekündigten Schaffung eines neuen Aufenthaltsstatus für den Einstieg aus Drittstaaten in die Lehre sowie einer entsprechenden Neuregelung der RWR-Card.
Kein Ende der Zugangsmöglichkeit von AsylwerberInnen zu Lehrstellen als letzte verbleibende Integrationsmaßnahme, solange die durchschnittliche Gesamtdauer der Asylverfahren bis zur letztinstanzlichen Entscheidung nicht 6 Monate unterschreitet.
Wir appellieren eindringlich an die Bundesregierung, diese drei Forderungen auch umzusetzen!

In Erwartung Ihrer Rückmeldung verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

Gerti Mayer          Eringard Kaufmann

OMAS GEGEN RECHTS – Salzburg

OMAS.salzburg@gmx.at

 

Tolle Veranstaltungen in der Steiermark

Foto von Sonja Lehner

Die OMAS GEGEN RECHTS in der Steiermark sind sehr aktiv und haben viele tolle Veranstaltungen anzukündigen:

Die regelmässigen Treffen der OMAS in der Steiermark, Jour Fixe, finden alle 14 Tage statt:

Jour Fixe (5), Dienstag, 24. April, 17 Uhr, Stadtschenke, Neutorgasse 22
Umbenennung problematischer Straßennamen in Graz – Ein Zeichen setzen!
Impulssreferat: Ao.Univ.-Prof. Drin Karin Schmidlechner-Lienhard, Mitglied der HistorikerInnen-Kommission.
Jour Fixe (6):
Dienstag, 8. Mai, 17-19 Uhr, Stadtschenke, Neutorgasse 22 . Achtung: in dieser Woche statt Donnerstag (Christi Himmelfahrt) am Dienstag!
Frühstück mit Monika Salzer und Susanne Scholl
Donnerstag, 17. Mai, StadtSchenke, Neutorgasse 22 (Uhrzeit folgt)
Jour Fixe (7): Dienstag, 22. Mai, 17-19 Uhr, StadtSchenke, Neutorgasse 22

sowie:

Lesung von Susanne Scholl
Zeit/Ort: Mittwoch, 16. Mai 2018, Forum Stadtpark (Uhrzeit folgt)

Frühstück mit Monika Salzer und Susanne Scholl
Donnerstag, 17. Mai, StadtSchenke, Neutorgasse 22 (Uhrzeit folgt)

OMA GEGEN RECHTS – Vernetzungstreffen in Wien, Sonntag, 27. Mai

weitere INFOS dazu auf der Seite der OMAS Steiermark

Darüber hinaus die externen Veranstaltungen:

„Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“
Symposion anläßlich der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen 1938
Zeit/Ort:
Donnerstag, 19. – Freitag, 20. April, Steierm. Landesbibliothek, Kalchbergg.2
Weitere Infos dazu: http://www.clio-graz.net/

„Verbrannt in der Übersetzung von…“
Zeit/Ort: Donnerstag, 26. April 2018, 19 Uhr, Ort: Hauptbibliothek Zanklhof, „Kernstockg.2“
Eintritt frei, keine Anmeldung notwendig
Lesung in Gedenken an die ÜbersetzerInnen und Übersetzer verbrannter Bücher von 1938
Einführung und Rahmung: Larisa Schippel (Wien), Lesung: Ninja Reichert (Graz)
Eine Kooperationsveranstaltung des Instituts für Translationswissenschaft, der Stadtbibliothek, des Centrums für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität und Clio.

Nazis&Goldmund: Poesie gegen Rechts!
Zeit/Ort: Samstag, 28.4.2018, 18 Uhr, Hauptraum, Saloon, Forum Stadtpark, Eintritt frei
Mit: Jörg Albrecht, Thomas Arzt, Sandra Gugi?, Thomas Köck, Gerhild Steinbuch, Gerhard Ruiss, Isolde Charim
Nazis&Goldmund versteht sich als vielköpfiges poetologisches Monstrum, das die Entwicklungen und Aktionen der Europäischen Rechten und ihrer internationalen Allianzen kritisch beobachtet, deren Erzähl- und Interventionsstrategien untersucht und attackiert. „Wir arbeiten mit Sprache, die wir auffinden, die unmerklich fallen gelassen wird, die aufdringlich durch Räume hallt. Sprache, die Spuren hinterläßt. Damit die Gegenwart nicht kommentarlos vorübergeht.“ Seit 2016 kratzt das Berliner und Wiener Kollektiv die „vergoldeten“ Begriffe der Neuen Rechten Schicht für Schicht ab. In Graz lesen die fünf Autor*innen aus ihrem neuen Projekt – einer Demontage des österreichischen Regierungsprogramms – und laden im Anschluss zum Ängst-Detox, einer kollektiven Meditation zum Loswerden von Phantomen und Monstern.
VeranstalterIn: Forum Stadtpark

Getrübte Badefreuden 1838: Die „Arisierung“ des Grazer Margaretenbades
Zeit/Ort: Donnerstag, 3. Mai 2018, 19 Uhr, Grätzeltreff, Wastlergasse 2 (Geidorf)
Vortrag: Univ.Prof.Dr. Gerald Lamprecht, Historiker und Maga Claudia Beiser, geb. Zerkowitz
Vor 90 Jahren wurde im Übergangsbereich zwischen dem Villengebiet Rosenberg und der gründerzeitlichen Stadt das Margaretenbad errichtet. Die vom jüdischen Architekten Eugen Székely entworfene Anlage entsprach dem neuen Körperbewusstsein in dieser Zeit: Licht, Luft, Sonne! Auftraggeber war die jüdische Familie Zerkowitz, die auch für die Namensnennung des Bades – Margarete war das französische Kindermädchen gewesen – sowie die Bauarbeiten zuständig war. Bereits 1937 wurde auf das Kassagebäude des Schwimmbads ein Anschlag durch Nazis verübt, ehe das Bad nach dem „Anschluss“ 1938 „arisiert“ wurde. Im Gedenken an die Ereignisse vor 80 Jahren, als Jüdinnen und Juden zudem der Eintritt in das Schwimmbad verboten wurde, erinnern wir gemeinsam mit der Grätzelinitiative Margaretenbad an die Geschichte dieser Schwimmanlage und die der Gründerfamilie.
VeranstalterIn: Grätzelinitiative Margaretenbad gemeinsam mit CLIO Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit

„Was will der Staat von der Schule?“
Zeit/Ort: 7. Mai bis Ende 2018, in den Arkadengängen des Landhauses Graz
Bildungseinrichtungen zwischen Faschismus und Demokratie
Ein Schulprojekt im Rahmen der Gedenkinitiative „Für eine lebendige Erinnerungskultur in der Steiermark“

Befreiung 1945 – Orte und Zeichen der Erinnerung
Zeit/Ort: Dienstag, 8. Mai, 18 Uhr, GrazMuseum, Sackstraße 18
Vortrag und Buchpräsentation anläßlich der Befreiung am 8. Mai 1945, mit Dr. Heimo Halbrainer, Historiker.
VeranstalterIn: Clio

1968 – Überlegungen zu Mythos und Realität
Zeit/Ort: Montag, 14. Mai, 18 Uhr, GrazMuseum, Sackstraße 18
Vortrag und Diskussion mit Karl Wimmler, Autor
Es gibt nicht viele Jahre in der Geschichte, über die so viel geschwätzt und phantasiert wird wie über das Jahr 1968. Leider nicht zuletzt auch unter und von anglichen Linken, fragwürdigen Sozialisten oder Kommunisten. Andererseits findet seit Jahren ein von rechter Seite betriebenes Rollback gegen vermeintliche „linke Meinungsvorherrschaft“ durch eine angebliche „68er Generation“ statt. – Was ist davon zu halten? Was passierte überhaupt in diesem Jahr? Und was ist heute der Rede wert?
Karl Wimmler versucht einen unorthodoxen Zugang zum Thema, auch zu den damaligen Vorgängen in Österreich.
VeranstalterIn: Clio 

Lesung von Susanne Scholl
Zeit/Ort: Mittwoch, 16. Mai 2018, Forum Stadtpark (Uhrzeit folgt)

„Schneller Fuß und Pfeilmädchen“
Zeit/Ort: 4.4. – 21.9.2018, Steirische Landesbibliothek, täglich 9 – 17 Uhr, Sa,So u. Feiertag geschlossen, in den Sommerferien 9 – 13 Uhr.
Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1918 und 1938
Im Rahmen einer Ausstellung zeigt die Steiermärkische Landesbibliothek anhand eigener Bestände, wie die Kinder- und Jugendliteratur von 1918 bis 1938 Bestandteil politischer Agitation wurde und auch wie Versuche, sie sich einzuverleiben, scheiterten. Der Überblick reicht von angepaßten Mädchenbüchern über die Helden in der Kolonialliteratur bis zu steirischen Lesebüchern dieser Zeit. 

Fliehen, schleppen, schleusen. Flucht und Fluchthilfe in der Steiermark
Zeit/Ort: Mittwoch, 23. Mai, 18 Uhr, GrazMuseum, Sackstraße 18
Buchpräsentation und Diskussion mit Dr. Heimo Halbrainer, Historiker und Ing. Wolfgang Feigl, Solartechniker und Volontär, Weiz
Eines der zentralen politischen Themen in Europa ist spätestens seit Sommer 2015 das des Schleppens bzw. das der Fluchthilfe. Was wir heute erleben, hat es aber im Kontext der Fluchtbewegungen des 20. Jahrhunderts immer schon gegeben. Bekannt sind dabei vor allem die Aktionen zur Rettung der von den Nationalsozialisten bedrohten Juden und Jüdinnen. Auch in der Zeit vor 1938 bzw. nach 1945 war das Thema der illegalen Grenzübertritte, des Schleusens und Schleppens von Bedeutung. So flohen etwas 1934 verfolgte Schutzbündler aus Österreich. Ebenfalls nach 1945 waren Fluchtbewegungen und das organisierte Schleusen von z.T. großen Bevölkerungsgruppen nicht vom Tisch. So organisierte etwa die jüdische Untergrundbewegung „Brichah“ die Auswanderung von jüdischen „Displaced Persons“ nach Palästina und die Durchwanderung durch die Steiermark. Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann eine Fluchtwelle aus den verschiedenen Ländern des Ostens und Südostens: Menschen aus Jugoslawien, Ungarn, der Tschechoslowakei usw. flohen teilweise mithilfe von Schlepper n nach Österreich.
Dieses Buch widmet sich dieser organisierten bzw. individuellen Fluchthilfen im 20. Jahrhundert in, aus und durch die Steiermark bzw. stellt einzelne Steirerinnen und Steirer als Fluchthelfer vor.
VeranstalterIn: Clio

Das OMA-Treffen und andere Neuigkeiten

Liebe Omas,

Viel hat sich getan!

  • Der Termin für ein grosses Treffen steht fest:

Sonntag 27. Mai – ganztägig (10-18 Uhr)

Bitte den Termin vormerken, es wird einen Open Space geben, Interessensgruppen und Arbeitsgruppen können sich bilden!

 

  • Der erste Jour Fixe mit Irene Brickner im Tachles fand sehr grossen Zulauf. Fotos findet ihr auf der Foto-Video Seite.

 

  • Für den nächsten, den 2. Jour Fixe gibt es auf der Seite „Bemerkenswertes“ eine Rezession über ein  neues Buch:

„Was macht die Linke falsch?“ Diese Rezension kann als Anregung dienen für Fragen an unsere nächsten Gäste!

  • Einige Bundesländergruppen haben mir kommende Termine geschickt. Es gibt jetzt für die aktiven Bundesländer (bisher Burgenland, Steiermark und Vorarlberg) eine eigene Seite mit Terminen und Informationen. Ihr findet diese unter „Bundesländer“ als Untergruppe. (Cursor auf das Menü Bundesländer halten – und es erscheint eine Liste, dann anklicken).