WW Wiener Wut = www.omasgegenrechts.com ?

Die Süddeutsche Zeitung hat ein Interview mit Monika Salzer und Susanne Scholl geführt. Peter Münch titelte „Wiener Wut“. Sehr in Kontrast zu dem Foto für den Artikel, wir bezeichnen es eher als konsequenten Widerstand. Ein wenig konservativ ist der Artikel ausgefallen, eine Gesellschaftskolumne der eigenen Art, sich an Äusserlichkeiten abarbeitend und den Kontrast zum traditionellen OMA-Bild heraus arbeitend. Unsere Ziele und Besorgnisse für die Zukunft kommen eigentlich nicht vor. Schade! Darum geht es uns doch! Trotzdem, wir anerkennen die gute PR, die der Artikel für die Plattform der OMAS GEGEN RECHTS auch und eben in Deutschland  darstellt!

SZ_15_11_2018_Wiener Wut

Nicht vergessen:  Heute ist wieder Donnerstag!

  Treffpunkt: 18:00 Uhr vor dem Parlament (Baustelle – altes Haus)

                                     Dr.Karl Renner Ring

 

Nur Frauen im Parlament und 1 Jahr OMAS GEGEN RECHTS

Mit Dank an Elisabeth Anna Waldmann für das Foto!

Anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht gab es eine Einladung für Frauen, alle Sitze im österreichischen Parlament mit Frauen zu  besetzen. Eine wunderbare Utopie! Die OMAS GEGEN RECHTS waren auch zahlreich vertreten. Es gibt einige Bildberichte davon in verschiedenen, auch in ausländischen Medien.

Zeitgleich dazu gab es eine Pressekonferenz der OMAS GEGEN RECHTS zum Jubiläum der OMAS – 1 Jahr Gründung der Plattform OMAS GEGEN RECHTS!

Zum Nachlesen:

Mein Bezirk

Sueddeutsche Zeitung

Kurier

Standard

Die Presse

Dazu noch eine superschöne Fotostrecke mit Porträts von OMAS bei VICE

 

100 Jahre Frauenwahlrecht – Frauen im Parlament

Am 12. November feiern wir 100 Jahre Frauenwahlrecht.

Zu diesem Anlass lädt das Frauenvolksbegehren gemeinsam mit Liste Pilz, den Grünen, den Neos und dem Frauenring zwischen 16:30 – 17:30 in den Plenarsaal in der Hofburg. Wir fänden es toll, wenn es gelingt, alle 183 Abgeordnetensitze, die Regierungsbank und das Präsidium für ein einmaliges Foto mit Frauen zu besetzen.

Die zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures weiß Bescheid und kommt, wenn es ihr Kalender erlaubt.

Zahlreiche NGOs und Vereine haben bereits zugesagt.

Montag, 12. November 2018
16:30 – 17:30 Josefsplatz 4, 1010 Wien 

Ausweis mitbringen!

Wer Zeit hat, bitte in der Doodle-Liste eintragen und hinkommen:

Wenn Interesse: bitte zahlreich Frauen mobilisieren und in die Doodle-Liste eintragen bzw. uns Bescheid geben, wer verlässlich kommt, damit wir planen können: https://doodle.com/poll/qi2mbvvvpgyk7n95

Gerne Kinder (ab 14 auch nur mit Ausweis), Schilder oder Symbole mit politischen Forderungen mitbringen und mit eigenem Team fotografieren bzw. filmen, damit die Erinnerungsfeier über die eigenen Kanäle verbreitet werden kann.

Facebook-Link:
https://www.facebook.com/events/291108741742363/

8. November – es ist wieder Donnerstag!

Innsbruck: Treffpunkt 18:00 Annensäule, Innsbruck

Maria Theresienstrasse 18, 6020 Innsbruck

Klagenfurt: Treffpunkt 18:00 am Neuen Platz

Linz: Treffpunkt 18:00, Volksgarten

Wels: Treffpunkt 19:00 Pollheimerstrasse

vor dem Jüdischen Mahnmal im Pollheimerpark

Wien: Treffpunkt  17:00 (!!) Polizeianhaltezentrum

1090, Rossauer Lände 9, bei der Rossauer Brücke

Am 8. November ist wieder Donnerstag! Es ist unser sechstes Date und wir werden wieder sagen:

„Wir sind jetzt zusammen!“

Nämlich früher! Wir treffen uns diesmal bereits UM 17 UHR vor dem Polizeianhaltezentrum an der Roßauer Lände. Viele von uns kennen den Ort von Demonstrationen gegen Abschiebungen, aber an diesem Donnerstag sind wir auch und vor allem dort, um an die Tausenden von Wiener Jüdinnen und Juden zu gedenken, die im Zuge der Novemberpogrome am 9. und 10. November 1938 in das Polizeigefängnis an diesem Ort verschleppt wurden.

Anschließend gehen wir in einer Demonstration zum Parlamentsgebäude am Dr.-Karl-Renner-Ring. Hier werden bei unserer Abschlusskundgebung u.a. die Autorin Julya Rabinowich sowie Benjamin Hess von Jüdische österreichische HochschülerInnensprechen.

Auf zwei weitere Veranstaltungen wollen wir hinweisen:

Am gleichen Abend findet der Gedenkmarsch Light Of Hope – 8. November 2018 statt, mit dem der Novemberpogrome gedacht wird. Für all jene, die sich dem Marsch anschließen wollen: Treffpunkt ist um 19 Uhr am Heldenplatz.

Am nächsten Tag findet ab 18 Uhr am ehemaligen Aspangbahnhof, von wo aus zehntausende österreichische Jüdinnen und Juden in Vernichtungslager transportiert wurden, die Mahnwache und Kundgebung Niemals vergessen! Nie wieder Faschismus! statt.

OMAS OÖ Gäste bei der AK

Die Lehrgangsteilnehmer derZukunftsakademie AK OÖ (BetriebsrätInnen aus verschiedenen Branchen) haben die OMAS GEGEN RECHTS OÖ eingeladen, um mit Ihnen über den zunehmenden Rechtspopulismus und den Ursachen zu sprechen und welche Maßnahmen dagegen notwendig wären. Interessiert hat sie auch die Entstehung der Omas, ihre Organisation, Ziele und Aktivitäten. Zum Abschluss haben wir gegenseitige Unterstützung vereinbart.
#omasoö

PETER TURRINI WILL ÖSTERREICH NICHT DEN RECHTEN ÜBERLASSEN

DEMOKRATIE HEISST NICHT, ALLES ERTRAGEN ZU MÜSSEN – DEMOKRATIE HEISST AUCH WIDERSPRUCH
Peter Turrini hat bei einer Veranstaltung des SPÖ-Parlamentsklubs im Palais Epstein eine erinnerungswürdige Rede gehalten.
Die zunehmende Verrohung hat laut Turrini auch die Grenzen des Sagbaren erweitert: Ängste vor Geflüchteten, Hass auf Migranten werden geschürt. Turrini hat auch eine Vermutung, wo diese Gefühle herstammen. „Die verdächtigen Eigenschaften, die Menschen bei anderen Menschen, hauptsächlich Fremden, wahrnehmen, schlummern zumeist in ihnen selbst“, glaubt er.

Müssen wir das nun tolerieren?, fragt Peter Turrini. Muss Demokratie Hassreden und Lügen aushalten? Nicht zwingend. Reden und diskutieren soll man immer – sich mit Hass auf Minderheiten und Schwache abfinden, muss man aber nicht:

„Wir müssen einander aushalten und miteinander reden, notfalls mit gehobener Lautstärke und aller Leidenschaft. Aber diese Wollust der Ausgrenzung, ja der Vernichtung, die derzeit gegenüber dem anderen und dem Andersartigen mehr und mehr aufbrodelt, die müssen wir nicht ertragen – die müssen wir bekämpfen.“

PETER TURRINI WILL ÖSTERREICH NICHT DEN RECHTEN ÜBERLASSEN
„An der Entwicklung in diesem Land leide ich besonders“, gesteht Turrini. „Es ist ja auch mein Land. Als Sohn eines italienischen Einwanderers, welcher nie so recht in der deutschen Sprache ankam und es nicht bis an den Stammtisch der Einheimischen schaffte, habe ich lange genug gebraucht, dieses Land als mein Land zu empfinden. Ich will es mir von einem adrett zugerichteten jungen Mann in der Bundeskanzlerpose und von einer Horde Burschenschafter in Ministerbüros nicht mehr nehmen lassen.“ Die Regierung, so Turrini, betreibt falsche Umverweilung von unten nach oben. Die Gewinner sind die, die ohnehin viel haben – für sie macht die ÖVP Politik. Und die FPÖ? Die macht in der Zwischenzeit aus Österreich einen autoritären Staat:

„Die rechten Regierungen nehmen den Schwächeren etwas weg und geben es den Stärkeren. […] Wie bei einem geplanten Coup ging man arbeitsteilig vor: Jeder hat seine Aufgabe und nachher teilt man die Beute. Herr Kurz bekam die Wirtschaft und schafft ein echtes Wirtschaftswunder für die Reichen. Und Herr Strache bekam die Polizei, das Militär, die Geheimdienste und sorgt seitdem dafür, daß wir uns tatsächlich wundern, was alles möglich ist.“

Die gesamte Rede: LINK

Es war wieder Donnerstag!

Am Donnerstag 1. November gab es wieder eine Donnerstagsdemo in Wien und an anderen Orten in Österreich. Der Zulauf war sehr toll, der Treffpunkt Albertinaplatz in Wien war voll, die Ringstrasse war voll und der Ballhausplatz gesteckt voll! Es gab viele neue Plakate, Transparente und Slogans. Die Anlässe durch die derzeitige Regierung gehen leider nicht aus. Einen Spruch fand ich besonders wichtig: Nie Wieder Ist Jetzt!

Bei der Abschlusskundgebung am Ballhausplatz haben die Zeitzeugin, Kunstkritikerin und Kuratorin Angelica Bäumer, der Autor Doron Rabinovici, Irina Spataru vom Verein Romano Centro, der Autor Samuel Mago (Edition Exil), die Journalistinnen Nicole Schöndorfer und Jelena Gucanin, Maria Rösslhumer von AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und Leiterin Frauenhelpline gegen Gewalt(0800/222 555), Alischer und Asia, Aktivist*innen von Queer Base – Welcome and Support for Lgbtiq Refugees, die Künstlerin und Autorin Belinda Ade Kazeem, die Menschenrechtsaktivistin Mahsa Ghafari sowie Moira, Aktivistin bei Watch The Med – Alarmphone gesprochen.

Mit Dank an do!, Christine Klein, Monika Salzer und Caroline Koczan für die Fotos!

PETITION der OMAS Steiermark

Wir ersuchen alle OMAS und OPAS und Freund*innen unserer Plattform, diese Petition zu unterstützen und zu unterschreiben und bitte auch weiter sagen! DANKE!

Mit einer eingereichten Online-Petition will die zivilgesellschaftliche Initiative wieder Schwung in die Debatte um belastete Grazer Straßennamen bringen. Vor rund einem halben Jahr hatte eine Historikerkommission 20 Namen als „sehr bedenklich“ eingestuft, diese sollen nun — gerne auch schrittweise — geändert werden. Zusatztafeln zur Aufklärung seien eindeutig zu wenig.

Die „Kleine Zeitung“ Steiermark hat sogar einen ganzen Artikel dieser Initiative der OMAS GEGEN RECHTS Stiermark gewidmet: Artikel Kleine Zeitung

Graz, die Menschenrechtsstadt muss ein klares Zeichen setzen!

Keine Straßen und Plätze mit Namen von Nationalsozialisten, Rassisten und Kriegstreibern!

Die OMAS GEGEN RECHTS Steiermark fordern alle StadtpolitikerInnen auf, klare Konsequenzen aus dem Bericht der von der Stadtpolitik eingesetzten Expertenkommission zu ziehen und sichtbare Zeichen in der Öffentlichkeit zu setzen:

Wir fordern die Umbenennung der 20 „höchst bedenklichen“ Straßennamen.

Begründung

Straßennamen widerspiegeln Stadtgeschichte und sind Zeugen politischen Bewusstseins einer bestimmten historischen Epoche. In welcher Form eine Stadt mit historisch belasteten Straßenbenennungen umgeht, zeigt, wie sehr sich Politik und Öffentlichkeit mit ihrer Geschichte auseinandersetzt, identifiziert oder distanziert und weiterentwickelt.

Graz war in der nationalsozialistischen Ära die Stadt der Volkserhebung. Heute ist Graz die Stadt der Menschenrechte.

Eine von der Stadtpolitik eingesetzte ExpertInnenkommission hat 82 Straßennamen und Platzbezeichnungen als problematisch und 20 als sehr problematisch identifiziert.

PETITION UNTERSCHREIBEN

Dazu die OMAS GEGEN RECHTS auf youtube:

www.youtube.com/channel/UCe5apGMO3hHSceflt4wj6tg

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ilse Wieser / OMAS GEGEN RECHTS Steiermark aus Graz

Am 1. November ist wieder Donnerstag

Donnerstagsdemo am 1. November 2018

Treffpunkt  Albertinaplatz in 1010 Wien um 18:00 Uhr

Am 1. November ist wieder Donnerstag. Außerdem ist es Allerheiligen und es heißt wieder:

„Wir sind jetzt zusammen!“

Nämlich zusammen mit all jenen Held*innen und Kämpfer*innen, die für ihren Einsatz gegen Faschismus, Unterdrückung und Unrecht, ihr Engagement für ein gutes Leben aller oder einfach für Selbstbestimmung und Anderssein dürfen mit dem Tod bezahlen mussten. Und wir sind zusammen mit allen, die dieses Engagement heute fortsetzen und in Zukunft fortsetzen werden. An diesem kommenden Donnerstag sind wir zusammen mit all jenen, die in der Vergangenheit und hier und heute durch eine menschenverachtende Politik getötet werden und werden zeigen, dass wir sie nicht vergessen haben.

Denn Armut tötet, Ausbeutung tötet, Ausgrenzung tötet, Sexismus tötet, Rassismus tötet, Gewalt, Hass und Gier töten!

Wir treffen uns um 18 Uhr vor dem Mahnmal gegen Krieg und Faschismus am Albertinaplatz und ziehen dann in einer Demonstration über den Ring zum Ballhausplatz. Dort werden wir zusammen mit u.a. GUSTAV, Doron Rabinovici und SAKINA unseren Toten gedenken. Damit ist nicht stillschweigend trauern gemeint, sondern sich gegenseitig stärken, kämpferisch und laut aussprechen, dass wir uns wehren.

Den Regierenden, Nutznießer_innen und Mitläufer_innen werden wir gemeinsam ausrichten:

„Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller nicht vergisst!“

 

NOVEMBERTERMINE:

in Wien: Termine

in OÖ:  OÖ Termine

in Salzburg: Veranstaltung

Vienna Art Week: „Widerstand im Paradies“

100 Jahre Frauenwahlrecht – Sie meinen es politisch

Sie meinen es politisch! 100 Jahre Frauenwahlrecht

Eine Veranstaltung der Initiative frauenwahlrecht.at

am 31. Oktober um 18:00 bis 22:00 Uhr an der Universität Wien

Festakt und Präsentation der Wahlzelle:

Zum Einstimmen: Wer kennt diesen Text?
Soviel sei verraten: Es ist die Strophe eines Lieds – dieses wird Fatima Spar & The Freedom Fries beim Festakt zur Aufführung bringen. Wir sind gespannt!

An uns, ihr Frauen, ist die Reihe,
Zu kämpfen jetzt für unser Recht.
Drum ein’ger Sinn uns Mut verleihe,
Zu sein nicht mehr ein schwach‘ Geschlecht.
Daß uns’re Bürde leichter sei,
Daß uns’res Heimes Glück gedeih‘,
Daß uns’re Mühen Segen bringen.
Das ist das Ziel, nach dem wir ringen.
[:Der Sozialismus führt uns an,:]
[:Drum frei die Bahn
Für Weib und Mann!:]

Die Veranstaltung feiert, dass Frauen vor 100 Jahren das Recht der politischen Mitbestimmung erreicht haben und erinnert daran, dass bis heute von einer umfassenden Geschlechtergerechtigkeit nicht die Rede sein kann.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Präsentation der Wahlzelle: eine Ausstellung, die von den historischen Zusammenhängen zwischen der Republikgründung 1918 und der damit einhergehenden Einführung des Frauenwahlrechts erzählt.