Steiermark

Liebe OMAS in der Steiermark:

Facebook -Gruppe: OMAS GEGEN RECHTS Steiermark

Es gibt eine neue Emailadresse: 

steiermark@omasgegenrechts.com

Anfragen und Aufnahmeersuchen richtet bitte ebenfalls

steiermark@omasgegenrechts.com

Anfragen wegen HAUBEN:

Bitte an Martin Gerdenitsch:

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PETITION:

Wir ersuchen alle OMAS und OPAS und Freund*innen unserer Plattform, diese Petition zu unterstützen und zu unterschreiben und bitte auch weiter sagen! DANKE!

Mit einer eingereichten Online-Petition will die zivilgesellschaftliche Initiative wieder Schwung in die Debatte um belastete Grazer Straßennamen bringen. Vor rund einem halben Jahr hatte eine Historikerkommission 20 Namen als „sehr bedenklich“ eingestuft, diese sollen nun — gerne auch schrittweise — geändert werden. Zusatztafeln zur Aufklärung seien eindeutig zu wenig.

Die „Kleine Zeitung“ Steiermark hat sogar einen ganzen Artikel dieser Initiative der OMAS GEGEN RECHTS Stiermark gewidmet: Artikel Kleine Zeitung

Graz, die Menschenrechtsstadt muss ein klares Zeichen setzen!

Keine Straßen und Plätze mit Namen von Nationalsozialisten, Rassisten und Kriegstreibern!

Die OMAS GEGEN RECHTS Steiermark fordern alle StadtpolitikerInnen auf, klare Konsequenzen aus dem Bericht der von der Stadtpolitik eingesetzten Expertenkommission zu ziehen und sichtbare Zeichen in der Öffentlichkeit zu setzen:

Wir fordern die Umbenennung der 20 „höchst bedenklichen“ Straßennamen.

Begründung

Straßennamen widerspiegeln Stadtgeschichte und sind Zeugen politischen Bewusstseins einer bestimmten historischen Epoche. In welcher Form eine Stadt mit historisch belasteten Straßenbenennungen umgeht, zeigt, wie sehr sich Politik und Öffentlichkeit mit ihrer Geschichte auseinandersetzt, identifiziert oder distanziert und weiterentwickelt.

Graz war in der nationalsozialistischen Ära die Stadt der Volkserhebung. Heute ist Graz die Stadt der Menschenrechte.

Eine von der Stadtpolitik eingesetzte ExpertInnenkommission hat 82 Straßennamen und Platzbezeichnungen als problematisch und 20 als sehr problematisch identifiziert.

PETITION UNTERSCHREIBEN

Dazu die OMAS GEGEN RECHTS auf youtube:

www.youtube.com/channel/UCe5apGMO3hHSceflt4wj6tg

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ilse Wieser / OMAS GEGEN RECHTS Steiermark aus Graz

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Aktion #aufstehn

Wir unterzeichnen den Migrationspakt selbst!

Link zum unterzeichnen: https://actions.aufstehn.at/wir-unterzeichnen-den-migrationspakt?s=m1_box&utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=31-10-2018+Launch+UNO+Migrationspakt&utm_content=Mailing_11081788

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Termine:

 

 Jour Fixe Termine:

♦ 10. 11., 16:00 Uhr, Freiheitsplatz

European Balcony Project

Zum ersten Mal in der europäischen Geschichte werden sich die Bürger*innen des ganzen Kontinents zu einem einzigen Zeitpunkt treffen:
Am Samstag, 10. November 2018 um 16:00 Uhr, Freiheitsplatz.

GPK, Forum Stadtpark und Akademie Graz laden herzlich ein, am Freiheitsplatz, jenem Platz, an dem vor 100 Jahren, am 12. November 1918 der Sozialdemokrat Ludwig Oberzaucher vom Balkon des Schauspielhauses vor einer großen Menschenmenge die österreichische Republik proklamierte, dabei zu sein und in eigener Sprache, Geschwindigkeit und Lautstärke – dennoch gemeinsam – ein Manifest zu verlesen.
Ein zum Download frei verfügbares Manifest in verschiedenen Sprachen findest du hier. Mehr über das European Balcony Project: https://europeanbalconyproject.eu/en/

Gleichzeitige Grazer/Steirische Aktionen:
https://www.facebook.com/events/1920482704736143/
https://www.facebook.com/events/563626567399480/

Trailer Schauspielhaus Graz:
https://www.youtube.com/watch?v=4RAaKgtVZdo

♦ 11. 11., ab 15:30 Uhr, Dom im Berg, 
Jahrhundert-Friedens-Handschlag
ab 18:30 Uhr ist ein Konzert im Dom im Berg

http://www.gkp.steiermark.at/cms/beitrag/12690309/2598949/_1

♦ Dienstag, 13.11.2018 entfällt der Jour Fixe !Wir gehen am 13.11., beim Gedenkspaziergang in „Erinnerung an den Novemberpogrom 1938 in Graz“ mit. Treffpunkt: Villa Oser in der Johann-Fux-Gasse Nr.35

27.11.2018, 17 -20 Uhr Sonder-Jour-fixe,

in dem wir uns mit der zukünftigen Struktur und Aufgabenverteilung der OMAs beschäftigen, findet nun doch am Dienstag, 27.11., von 17 bis 20 Uhr bei La Cuntra am Griesplatz statt. Mit Andrea Widmann haben wir eine erfahrene Moderatorin gefunden. Bitte nehmt, wenn irgendwie möglich, teil – es gibt viel zu tun, und nur wenn viele anpacken können wir erfolgreich sein! Die avisierte Verschiebung auf Donnerstag, 29., wurde verworfen, weil da die erste Donnerstagsdemo in der Grazer Innenstadt sein wird.

29.11.2018 

Erste Donnerstagsdemo in GRAZ

in Graz Innenstadt, Ort und Zeit wird später bekannt gegeben!

♦Dienstag, 04.12.2018, 17-19 Uhr, Cuntra la Cultra, Griesplatz 5

Wir freuen uns über Ihr/Dein Kommen!

OMAS GEGEN RECHTS Steiermark

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Nächste Veranstaltungen:


BEMERKENSWERT:

Hier noch ein Link zu einer Kurzfassung von Peter Turrinis Rede anlässlich des Jubiläums der Zweiten Republik:
https://mobil.derstandard.at/2000090377343/Diese-Regierung-ist-politisch-fantasielos-und-frei-von-Moral

 


Bisherige Aktivitäten:

  • Teilnahme am Friedens-„Marsch“ durch Graz, 17.10.2018
  •   
  • Im Rahmen der ATTAC SommerAkademie, 11.-15.7. in Graz, stellte Barbara die OMAS GEGEN RECHTS Steiermark vor.
  • Ein Abend mit den OMAS GEGEN RECHTS Steiermark, 2.10. im Café Stockwerk, mit: Monika
    Salzer (Gründerin der OMAS GEGEN RECHTS), Irmi Horn (Kulturschaffende), Eva Maria Hofer (Theater im Bahnhof), Flüsterzweieck (Österr. Kabarettpreis 2017) und Jörg Pongratz, Wolfram Märzendorfer, Lothar Lässer (kritische Lieder).
  • Gespräche mit PolitikerInnen: 11.9.2918: Bürgermeister Siegfried Nagel, 13.9.2018: Stadtrat Günter Riegler
  • Im Rahmen der ATTAC SommerAkademie, 11.-15.7. in Graz, stellte Barbara die OMAS GEGEN RECHTS Steiermark vor. 
  • Teilnahme an der Aktion „Brücke der Freundschaft“ in Bad Radkersburg. Die Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik setzte am 7.7. ein kulturpolitisches Statement mittels verschiedenster künstlerischer Interventionen  als Antwort auf die vom Innenministerium initiierten Aktion „ProBorders“.        
  • Teilnahme an der Parade und Infostand im Volksgarten am Christopher Street Day, 23.6

                           

  • Teilnahme OMA GEGEN RECHTS Vernetzungstreffen Wien, 27.5.
  • Teilnahme Menschenkette für Frauen*rechte in Wien und an der Aktion in Solidarität mit der Menschenkette in Graz, 26.5.
  • Frühstück mit Monika Salzer und Susanne Scholl in der StadtSchenke, 17.5.

  • Jour Fixe mit Ao.Univ.-Prof. Drin Karin Schmidlechner zum Thema „Höchst bedenkliche Straßennamen in Graz“, 24.4.
  • Aktion Schloßberg – 15 Jahre Bürgermeister Nagl. Wir überreichten Wolle und Stricknadeln an Bürgermeister Nagl, da wir mit seiner Politik nicht einverstanden sind, 19.4.
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  • Teilnahme Demo Stoppt das Überwachungspaket, 4.4.
  • Teilnahme an der Großdemo gegen Rassismus und Faschismus in Wien, 17.3.
  • Teilnahme Gemeinderatssitzung 15.3., wir durften unsere Hauben nicht aufsetzen!!!
  • Teilnahme Aktion zum Internationalen Frauentag, 8.3.
  • Teilnahme Frauenstadtspaziergang im Rahmen des Internationalen Frauentages, 7.3.
  • Erstes Jour Fixe der OMAS GEGEN RECHTS Steiermark, 20.2.2018 in der StadtSchenke.

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Externe Veranstaltungen

Aufmerksamkeit für die OMAS GEGEN RECHTS in den Medien:
Auch in der Steiermark sind die OMAS Aufmerksamkeit für die Zeitungen wert. Hier ein Bild aus „Welt der Frauen“:

Presseerklärung der OMAS GEGEN RECHTS Steiermark

Anlässlich der Feier 15 Jahre Grazer Bürgermeister Nagl:

Steirische OMAS GEGEN RECHTS zu „15 Jahre Bürgermeister Nagl“

Seit kurzem gibt es die OMAS GEGEN RECHTS auch in Graz. Mit ihren typischen Hauben, die den Pussy Hats der Frauenbewegung gegen Trump nachempfunden sind, tauchen sie überall dort auf, wo Widerstand gegen eine rechtspopulistische Politik nötig ist. So auch beim großen Fest zum 15-jährigen Bürgermeister-Jubiläum von Siegfried Nagl am Donnerstag, 19. April, am Grazer Schlossberg. Dort überreichten sie ihm eine Einladung zum Gespräch, dazu Nadel und Wolle mit dem Hinweis auf die OMA-Hauben: „Opa Nagl, Sie müssen an Ihrer Einstellung arbeiten, damit diese Stadt in eine offene, friedvolle und freie Zukunft geht. Zum Wohle Ihrer und aller Kinder und Enkelkinder!“

Unsere Utopie ist eine freie, respektvolle und wertschätzende demokratische Gesellschaft, die von humanistischen Politikerinnen und Politikern vertreten wird. Die Entwicklung in Graz geht allerdings in eine andere Richtung.

Wir erleben mit Entsetzen, dass der nunmehr 15 Jahre amtierende Bürgermeister Nagl eine rechtsextreme Partei in die Stadtregierung holte und sich bestens mit ihr arrangiert. Die Verharmlosung rechtsextremen Gedankenguts und das Gift, das es in unsere Gesellschaft rinnen lässt versetzt uns in existenzielle Sorge. Die Rechte der Opposition und der Zivilgesellschaft werden eingeschränkt, der Sozialabbau hat begonnen und Regierungsmitglieder treten mit einer unsäglichen Geisteshaltung an die Öffentlichkeit. Hier nur einige Beispiele:

 Vizebürgermeister Mario Eustacchio hält eine Rede bei einem Kongress, deren Veranstalter als rechtsradikal unter Beobachtung stehen. In dieser Rede relativiert er nach eigenen Aussagen die Menschenrechte.
 Nach monatelangem Hinhalten wird durch einen dringlichen Antrag verhindert, dass Stadträtin Tina Wirnsberger wieder eine unabhängige Frauenbeauftragte einsetzt. Die Kosten der ÖVP/FPÖ-Variante der Frauenpolitik, abhängig und kompetenzlos, wird gegen den Willen der Stadträtin aus deren Budget abgedeckt.
 Bei den Verhandlungen mit dem Land über den Nahverkehr durfte die für den Verkehr zuständige und verantwortliche Stadträtin Elke Kahr nicht teilnehmen. Das ist eine Missachtung der Statuten der Stadt.
 Bei der Gedenkveranstaltung des Landes zum 11. März, dem Gedenktag zum Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland“, ist nicht ein/e Verantwortliche/r der Stadt vertreten. Diese debattieren nämlich derweil über Olympische Spiele.

Wir laden den Bürgermeister anlässlich seines Jubiläums zu einem ernsten Gespräch mit uns OMAS GEGEN RECHTS ein. Wir werden mit ihm über die Zukunft unserer Enkel in dieser Stadt sprechen. Denn wir wollen ihnen allen, diesen jungen Menschen, die Möglichkeit zu einem integren, gleichwertigen, liebevollen, beschützten Leben in einem förderlichen Umfeld geben.

Wir machen uns sichtbar. Wir beobachten und nehmen Stellung. Wir urteilen. Wir wachen über die politische Lage. Wir empfinden rechtsextremes Gedankengut als Gift für unsere Gesellschaft. Daher übernehmen wir sicht- und hörbare Verantwortung für die Zukunft der nächsten Generationen. Wir wissen, dass die liberale Demokratie einem massiven Angriff durch Rechtspopulisten und Rechtsextreme ausgesetzt ist. Wir leisten Widerstand.

Die OMAS GEGEN RECHTS.
https://www.omasgegenrechts.com/bundeslander/steiermark/

Fotos von Sigrid Schönfelder